« Wir erstellen ein Mobilitätskonzept in Zusammenarbeit mit dem Staat, der CFL, lokalen Unternehmen und den Nachbargemeinden. » CSV-Wahlprogramm 2011.
Wir waren überzeugt, dass wir die Verkehrsprobleme in unserer Gemeinde nicht alleine lösen können. Wir brauchen staatliche Partner und eine Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Düdelingen.
Heute ist die Verkehrssituation in Spitzenzeiten bereits angespannt. Unsere Ortschaften werden weiter wachsen, es werden Arbeitsplätze geschaffen, zwischen Bettemburg und Düdelingen entsteht ein beeindruckender Logistik-Standort.
Der ehemalige Infrastrustrukturminister Claude Wiseler (CSV) erkannte, dass unsere Gemeinden von Verkehr entlastet und die Mobilität auf die zukünftigen Herausforderungen angepasst werden mussten. Er setzte daher eine Arbeitsgruppe aus Ponts & Chaussées, der CFL, dem Wirtschaftsministerium, dem Verkehrsverbund, der Cellule… zusammen, um gemeinsam mit den Gemeinden Bettemburg und Düdelingen Verbesserungen und Lösungen für die Verkehrssituation auszuloten.
Am 24. September konnten die Schlussfolgerungen vorgestellt werden. Wir freuen uns, dass eine kohärente Herangehensweise jetzt möglich ist und von Minister François Bausch weiterverfolgt wird.
Ein Konzept für die Mobilität
Was sieht das Konzept vor ?
- 7 Massnahmen zur Stärkung der Autobahn
- 6 Massnahmen zur Verkehrsberuhigung in den Ortschaften
- 6 Massnahmen zur Verbesserung des Angebots von Bus & Bahn und der sanften Mobilität
Der gesamte Kostenpunkt wird auf 371,5 Millionen Euro geschätzt.
Was wird sich in Bettemburg ändern ?
- Die Ortseinfahrten von Bettemburg (Route de Dudelange, Route de Luxembourg und Route de Mondorf) werden umgebaut und der Verkehr mit «intelligenten » Ampeln geregelt. Auch die Route de Peppange wird neu gestaltet.
- Die Rue de la Gare wird urbanistisch umgebaut und das Tempo wird auf 30 Km/h reduziert.
- Der Ortseingang von Hüncheringen (Route d’Esch) wird neu gestaltet.
Kommt eine neue Umgehungsstrasse ?
Alle möglichen Optionen einer Umgehungsstrasse wurden geprüft. Aber am Ende wurde keine Alternative zurückbehalten.
Alle Optionen hätten ökologische und finanzielle Nachteile, ohne eine spürbare Verkehrsverbesserung zu bewirken.
Gegenüber den Optionen einer Umgehung hat das Konzept A+++ den Vorteil zeitnah realisiert werden zu können.
Wird sich die Verkehrslage entspannen ?
Bei der Erhebung 2012 machte der Transit 30 % des Verkehrsaufkommens in Bettemburg aus. Laut Prognosen kann der Transit nach Realisierung der Massnahmen des Konzepts A+++ auf 24% reduziert werden. Der Verkehr aus und nach Bettemburg soll auf heutigem Niveau stabilisiert werden. Eine Stabilisierung obwohl die Zahl der Einwohner und der Arbeitsplätze steigt und sich neue Betriebe ansiedeln.
Wann werden die Massnahmen realisiert ?
Die meisten Massnahmen in Bettemburg werden kurz- und mittelfristig bis 2024 realisiert. Einige Massnahmen wie Ampeln auf der Kreuzung Route de Luxembourg / Route d’Esch können aber erst nach dem Ausbau der Autobahn in Angriff genommen werden.
Sie können die Ergebnisse und Schlussfolgerungen im Detail nachlesen. Sie finden das Dokument auf Etude Mobilité