Monique Merk-Lauterbour wurde vor einem Jahr in den Gemeinderat gewählt. Die Allgemeinmedizinerin vertritt die Gemeindezudem im interkommunalen Syndikat Minettkompost und engagiert sich bei den „Beetebuerger Geschichtsfrënn“.
Wie erleben Sie als Gemeinderätin die Arbeit in der Koalition?
Wir leben Demokratie. Drei Parteien mit unterschiedlichen Weltanschauungen setzen ein gemeinsames Programm in die Tat um. Nachdem die LSAP 24 Jahre alleine am Ruder war, tun frischer Wind und neue Ideen der Gemeinde gut.
Was liegt Ihnen besonders am Herzen?
Ich mache mich besonders für bessere Integrationschancen stark. Ich begegne im Alltag oft ausländische Mitbürger, denen die Sprachenvielfalt in unserem Land Probleme bereitet. Daher habe ich mich für ein Angebot an Deutschkursen eingesetzt. Ich fand es eine sehr gute Idee, den Nationalfeiertag als „Fest der Freundschaft“ zu feiern. Damit hat der Schöffenrat ein starkes Zeichen gesetzt und ein echtes Miteinander gefördert.
Sie sprechen für die CSV in Umweltfragen. Ein neues Müllreglement soll erarbeitet werden. Was schlagen Sie vor?
Wir hatten Recycling-Maßnahmen auch bei öffentlichen Festen angekündigt. Die neuen Öko-Trinkbecher wie sie am Nationalfeiertag und bei der Nuits des Merveilles zum Einsatz kamen sind ein erster Schritt. Auch der neue „Spullweenchen“ und das Bio-Einweggeschirr ermöglichen ein umweltschonendes Feiern. Die CSV will bei der Müllentsorgung jene Bürger belohnen, die Müll vermeiden. Wir haben auch einen Windel-Bonus für Familien angeregt.