D’Generalversammlung vun der CSV huet eestëmmeg décidéiert fir
bei de ‘Gemengewalen am Oktober 2011 mat engem Spëtzekandidat unzetrieden.
De Spëtzekandidat oder d’Spëtzekandidatin gëtt no Diskussioun a Virbereedung am Oktober nominéiert.
Dir wëllt matschwäetzen a matbestëmmen?
Dir sidd häerzlech wëllkomm: Maacht mat.

Der Präsident der CSV Bettemburg, Laurent Zeimet, erklärte jüngst in der Generalversammlung, dass die Christlich-Sozialen bereits mehrmals im Gemeinderat darauf hingewiesen haben, dass der LSAP-Schöffenrat sich um eine Aufnahme der Westumgehung in den Leitplan bemühen müsse. Er begrüßte, dass die neue Bahnüberführung zweispurig werde. Die CSV hatte sich im Rat gegen den Vorschlag des Schöffenrats gewehrt, die neue Brücke nur für Rettungsdienste und Fahrräder zu planen. Laurent Zeimet zeigte sich zuversichtlich, dass Minister Claude Wiseler, der als Gastredner eingeladen war, die Lebensqualität der Einwohner Bettemburgs nicht vergesse. „Bei aller Planung im Interesse des Landes dürfen die Menschen vor Ort nicht vernachlässigt werden.“

Vor dem Diskussionsabend mit Claude Wiseler (siehe nebenstehenden Artikel) hatte die Bettemburger CSV im Kulturzentrum von Hüncheringen die Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Die Oppositionspartei kritisierte die Schulbaupolitik der LSAP-Mehrheit als „kurzsichtig“. Der Ausbau der Regenbogenschule decke den Bedarf an Schulraum nur kurzfristig, für Betreuungs- und Sportinfrastrukturen biete der Bau überhaupt keinen Platz. Auch der Baupolitik der LSAP-Mehrheit fehle es an Kohärenz. Statt frühzeitig eine Generalüberholung des Bebauungsplans in die Wege zu leiten, werde Flickschusterei betrieben, so Laurent Zeimet. Der neue Gemeinderat Jean-Jacques Schroeder stellte Vorschläge der CSV in der Abfallpolitik vor. Die Gemeinde solle den Bürgern endlich den Valorlux-Dienst zur Verfügung stellen, so Schroeder, der im vergangenen Oktober das Mandat von Arthur Besch übernahm.
Sekretär Alain Gillet und Kassierer Alain Liltz berichteten über die Aktivitäten im Wahljahr 2009. Die CSV freute sich über das gute Ergebnis ihrer Kandidatin Christine Doerner, die am 7. Juni 2009 in Bettemburg von allen lokalen Bewerbern die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte.

(b.a.b.) Quelle: LW, 30. März 2010