Neie Gemengerot: Jean-Jacques Schroeder

Am 23. Oktober wurde mit Jean-Jacques Schroeder, der Nachfolger von Arthur Besch im Gemeijay1nderat   vereidigt. Der 31-jährige Staatsbeamte ist verheiratet und lebt in der Rue Sigefroi in Bettemburg. Außerdem ist er Zenterchef der Protection Civile und beigeordneter Kommandant der Feuerwehr im Einsatzzentrum der Gemeinde Bettemburg.


Jean-Jacques Schroeder
Jean-Jacques Schroeder

Welches sind Ihre politischen Prioritäten?

Die CSV wurde bei den letzen Gemeindewahlen zur zweitstärksten Kraft gewählt. Ein Viertel der Wähler hat unser Wahlprogramm unterstützt und als stärkste Oppositionspartei werden wir im Rahmen unserer Möglichkeiten versuchen, soviel wie möglich von unserem Programm in die Tat umzusetzen. Persönlich werde ich mein Hauptaugenmerk auf die Umwelt-, die Sicherheits- und die Verkehrspolitik legen.

Nennen Sie uns bitte einige konkrete Ziele.

Bettemburg braucht dringend eine Umgehungstrasse. Die bestehenden Autobahnen sind auf keinen Fall ausreichend, um den Stadtkern verkehrstechnisch zu entlasten. Ich halte das hohe Verkehrsaufkommen in unseren Ortschaften nicht zuletzt für ein Sicherheitsproblem. Die CSV hat daher vor kurzem im Gemeinderat vorgeschlagen, dass die Gemeinde für kleine Schulkinder Leuchtwesten zur Verfügung stellt, damit sie vor allem im Winter im Strassenverkehr besser zu sehen sind. In den skandinavischen Ländern ist das heute schon üblich. Leider wurde der Vorschlag nicht zurückbehalten.

Es müssen endlich konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur alternativen Energiegewinnung her. In diesem Bereich drohen wir als Gemeinde Bettemburg den Anschluss zu verpassen. Es war immerhin die CSV, die im Gemeinderat den Vorschlag machte, doch wenigstens für die öffentlichen Gebäude Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Als Klimabündnisgemeinde muss die Kommune mit gutem Beispiel voranggehen.

Ich wünsche mir ein klares Konzept für die weitere Entwicklung unserer Ortschaften. Es stört mich, dass der Schöffenrat immer noch nicht auf den Tisch legt, wie sich die Gemeinde Bettemburg entwickeln soll und welche zusätzlichen Infrastrukturen gebraucht werden. Die CSV hat sich dagegen bereitsklar für ein überlegtes Wachstum der Ortschaft Bettemburg und die Schaffung von modernen Schul- und Betreuungseinrichtungen ausgesprochen.

Was wünschen Sie sich für Ihre politische Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die CSV bei den Gemeindewahlen 2011 ihr gutes Resultat der Kammerwahlen 2009 wiederholt und die absolute Mehrheit der LSAP nach über 20 Jahren brechen kann. Viele Probleme, die die Lebensqualität der Einwohner aus unserer Gemeinde täglich beeinträchtigen, sind hausgemacht oder von der heutigen Gemeindeführung offensichtlich nicht zu lösen. Es wird höchste Zeit für eine bessere Politik.